Wirtschaft und Entwicklungspolitik

Energy Efficiency Award 2017 – Unternehmen können sich ab sofort bewerben

Der internationale Energieeffizienz-Wettbewerb der Deutsche Energie-Agentur (dena) steht in diesem Jahr unter dem Motto „Die Macher der Energiewende“. Private und öffentliche Unternehmen sind eingelad...

Informationsstand auf der FIHAV

Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen

Kuba und Deutschland pflegen seit Jahrzehnten gute wirtschaftliche Kontakte. In diesem Kapitel geben wir Ihnen einen Einblick in den wirtschaftlichen Austausch.

Der Warenaustausch im Jahr 2016 belief sich nach vorläufigen Zahlen auf 237 Mio. EUR bei den Exporten (2015: 258 Mio. EUR) und 45 Mio. EUR (2015: 35 Mio. EUR) bei den Importen.

2016 lag die Zahl der deutschen Besucher in Kuba bei knapp 240.000 von insgesamt 4 Millionen ausländischen Touristen. Dies entspricht einem Anstieg von 35 % im Vergleich zum Vorjahr. Nach Kanada und den USA (einschließlich der „Exilkubaner“) steht Deutschland damit an dritter Stelle der Herkunftsländer.

Die deutsche Wirtschaft ist in Kuba vor Ort durch ca. 60 Firmen vertreten. 

An der größten Handelsmesse Kubas -  der Feria Internacional de La Habana (FIHAV) - nimmt  die deutsche Wirtschaft seit mehreren Jahren mit einem Gemeinschaftsstand teil.

Zuständig für die Außenwirtschaftsförderung zwischen Deutschland und Kuba sind die Deutsche Botschaft Havanna, die Auslandshandelskammer für Mexiko, Zentralamerika und die Karibik sowie die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing (Germany Trade & Invest).

Foto 1

Deutschland auf der Internationalen Handelsmesse - FIHAV 2016

Vom 31. Oktober bis 4. November fand in Havanna die 34. FIHAV, die größte Handelsmesse Kubas und der Karibik, statt. 3.500 Aussteller aus 73 Ländern präsentierten sich und ihre Produkte für den kubani...

Außenwirtschaftsförderung

Deutschland ist ein weltweit tätiger Produktionspartner. Hier finden Sie einige Details sowie einen Überblick über die Außenwirtschaftsförderung des Auswärtigen Amts.

Neues Logo Germany Trade and Invest (GTAI)

Germany Trade & Invest (GTAI)

Germany Trade & Invest (GTAI) ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Mit über 50 Standorten weltweit und dem Partnernetzwerk unterstützt GTAI deutsche Unternehmen bei ihrem Weg ins Ausland, wirbt für den Standort Deutschland und begleitet ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland.

Training - Made in Germany

iMOVE - Training made in Germany

iMOVE ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Internationalisierung beruflicher Aus- und Weiterbildung. Als Arbeitsbereich des Bundesinstituts für Berufsbildung unterstützt iMOVE deutsche Anbieter bei der Erschließung internationaler Märkte mit einem umfangreichen Serviceangebot. Als langjährig etablierte Netzwerkplattform erleichtert iMOVE die Kontaktaufnahme deutscher Bildungsexporteure mit Partnern und Kunden weltweit.

Korruptionsprävention

Die Richtlinie zur Korruptionsprävention in der Bundesverwaltung vom 30. Juli 2004 (RL) bestimmt den rechtlichen Rahmen für die Aufgaben der Korruptionsprävention in der Zentrale des Auswärtigen Amts und an den Auslandsvertretungen. Die RL zielt darauf ab, verständlich und mittels weniger Regelungen eine Richtschnur für ein integres, faires und transparentes Verwaltungshandeln zu bieten.

BMZ

Entwicklungspolitische Zusammenarbeit

Die Entwicklungsleistungen Deutschlands und anderer Geber werden an der sogenannten ODA-Quote (= Anteil der öffentlichen Ausgaben für Entwicklungs­zusammen­arbeit am Bruttonationaleinkommen, BNE) gemessen.

Deutschland hat 2012 nach den USA, Großbritannien und Frankreich weltweit am meisten Gelder für die Entwicklungszusammenarbeit mit armen Ländern bereitgestellt. Die Hilfe betrug 2012 nach vorläufigen Angaben in absoluten Zahlen 13,108 US-Dollar (2011: 14,093 Mrd. US-Dollar) und damit 0,38 % (2011: 0,39 %) am Bruttonationaleinkommen Deutschlands.

Derzeit besteht mit Kuba keine staatliche deutsche Entwicklungszusammenarbeit. Es findet jedoch nach wie vor eine z. T. sehr enge Zusammenarbeit zwischen deutschen und internationalen Nichtregierungsorganisationen und ihren kubanischen Partnern statt. Es werden z. B. Projekte im Bereich der Jugendarbeit, der Erwachsenenbildung, des Umweltschutzes, der Landwirtschaft und Nahrungsmittelsicherung oder des Gesundheitswesens gefördert.

Hier finden Sie dazu ausführliche Informationen:

Wirtschaft und Entwicklungspolitik

Gläserne Manufaktur von VW

Kleinstprojekte der Deutschen Botschaft

Brunnenbau

Die Deutsche Botschaft Havanna verfügt über einen Fonds zur Förderung von Kleinstprojekten, die auf punktuelle Notlagen der Bevölkerung reagieren und den Grundbedürfnissen der ärmsten Bevölkerungsschichten Rechnung tragen.

Zur Erreichung dieses Zieles können z.B. Sachgüter beschafft oder kurzfristige Schulungsmaßnahmen finanziert werden. Ebenfalls förderungsfähig sind u.a auch Projekte im Rahmen des Umweltschutzes, des Gesundheitswesens oder der Verbesserung der lokalen Infrastrukturen. Wichtig ist, dass es zeitlich klar begrenzte Maßnahmen ohne wiederkehrende Kosten sind, die innerhalb eines Kalenderjahres abgeschlossen werden können.

Einen Förderungsantrag können Sie bei der Botschaft stellen. Er muss von zwei projektverantwortlichen Personen unterschrieben werden und einen detaillierten Finanzierungsplan enthalten.

Bei Fragen zur Antragstellung und Abwicklung der Projekte wenden Sie sich bitte an die Wirtschaftsabteilung der Botschaft.

Einweihung eines Kleinstprojekts in Cárdenas

Fischaufzuchtstation/Estación de Alevinaje (© Deutsche Botschaft Havanna)

Die Deutsche Botschaft Havanna verfügt über einen Fonds zur Förderung von Kleinstprojekten, die auf punktuelle Notlagen der Bevölkerung reagieren und den Grundbedürfnissen der ärmsten Bevölkerungsschichten Rechnung tragen.

Am 04. März 2014 weihte die Botschaft zusammen mit dem „Centro Cristiano de Reflexión y Diálogo“ (CCRD) in Cárdenas/Provinz Matanzas eine Aufzuchtanlage für Süßwasserfische auf dem CCRD-eigenen Bauernhof "El Retiro" ein. Dieses 2013 von der Botschaft finanzierte Kleinstprojekt soll dazu beitragen, die Nahrungsmittelversorgung der umliegenden armen Landbevölkerung zu verbessern.

Mehr über Kleinstprojekte der Botschaft erfahren Sie hier

Fischaufzuchtstation/Estación de Alevinaje (© Deutsche Botschaft Havanna)

Wirtschaftsnachrichten - Ein Service in redaktioneller Verantwortung der Deutschen Welle

20.11.2017 23:02

Jugend ohne Zukunft

Was tun junge Menschen, die in ihrer Heimat keine Arbeit finden und auch für die Zukunft wenig Chancen haben? Sie gehen weg. Aber das muss nicht schlecht sein für die Länder, aus denen sie weggehen und in die sie ziehen.


20.11.2017 20:34

EMA/EBA: Deutschland geht in Brüssel leer aus

Schwere Schlappe für Deutschland: Weder Frankfurt am Main noch Bonn werden Standort für eine der aus London wegziehenden EU-Behörden. Die lachenden Sieger sitzen in den Niederlanden und Frankreich.


20.11.2017 08:17

Wirtschaftsvertreter: Abbruch der Jamaika-Sondierungen "Gift für die Wirtschaft"

Unsicherheit ist schlecht für Geschäfte. Entsprechend groß ist der Druck auf die Politik, nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen rasch für klare Verhältnisse zu sorgen. Die Finanzmärkte reagieren noch gelassen.


19.11.2017 01:01

Post mit Millionen erfundenen Briefen betrogen

Die Deutsche Post hat offenbar für den Transport von Briefen gezahlt, die es nie gab. Der Schaden soll zwischen 50 und 100 Millionen Euro liegen. Ermöglicht wurde der Betrug durch ein nachlässiges Kontrollsystem.


17.11.2017 18:58

Diese Frau will die Welt verbessern

Fabienne Sandkühler ist Effektive Altruistin. Das heißt: Sie will Gutes tun - und das so effizient wie möglich. Für sie ergibt es deswegen mehr Sinn, Wirtschaft zu studieren statt Psychologie. Von Lukas Hansen, Bonn.


17.11.2017 18:55

Hüttengas CO2: Aus schädlich mach nützlich

Aus dem Klimakiller Kohlendioxid lassen sich Kraftstoffe, Kunststoffe oder Dünger herstellen. Das Projekt Carbon2Chem erforscht, wie Millionen Tonnen CO2 aus der Stahlproduktion in Nützliches verwandelt werden können.


17.11.2017 16:28

VW investiert Milliarden in Autos der Zukunft

Weil die Dieselkrise Volkswagen seit 2015 beschäftigt, ist Europas größter Autobauer bei Investitionen eher auf Sicht gefahren. Jetzt sollen Milliarden ausgegeben werden, vor allem in die Elektromobilität.


17.11.2017 16:26

Was bringt Chinas Neue Seidenstraße?

China will sich Europa nähern. Dafür soll die Neue Seidenstraße, ein Geflecht aus Handelswegen, in den nächsten Jahrzehnten gebaut werden. Gefahr oder Chance für die deutsche Wirtschaft?