Deutsch-Kubanische Kulturbeziehungen

Die kultur- und bildungspolitischen Beziehungen zwischen Deutschland und Kuba haben eine lange Tradition und seit dem historischen Aufenthalt Alexander von Humboldts in Kuba in den Jahren 1801  und  1804  eine wichtige Stellung im deutsch-kubanischen Verhältnis.

Zwischen Kuba und Deutschland gibt es inzwischen  eine kulturelle Vertrautheit, die auch auf die  langjährigen, sehr vielfältigen und intensiven Beziehungen mit der früheren DDR in fast allen Bereichen (insbesondere im Bildungs- und Erziehungswesen, im Technologie-Transfer, im Wissenschafts- und Kulturaustausch und im Sport) zurückgeführt werden kann.

Ergänzt wird die Arbeit  der Botschaft und des Goethe-Instituts durch zahlreiche deutsch-kubanische Freundschaftskreise, die in Eigeninitiative ihren Beitrag zum bilateralen Kulturaustausch zwischen Kuba und Deutschland leisten.

1993  eröffnete die Ludwig Stiftung Aachen eine Zweigstelle in Havanna. Sie unterstützt den Kulturaustausch zwischen Deutschland und Kuba  durch finanzielle Förderung, Künstleraustausch  und  bedeutende Kulturprojekte.

Der DAAD ist seit 1990 mit einer Lektorin vertreten. Die Gegenwart des DAAD in Kuba  führte zu einem gesteigerten Interesse an Studien- und Forschungsaufenthalten in Deutschland und zu einer Intensivierung der deutsch-kubanischen Hochschulkontakte.

Das Goethe-Institut unterhält in Havanna ein Verbindungsbüro, in dem die Aufgaben des Kulturreferenten der Botschaft durch einen Mitarbeiter des Goethe-Instituts wahrgenommen werden.